Der TVU ohne Glück

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Ringen: HUTTER Challenge League Playoff-Halbfinal / Brunnen – Ufhusen

Mit einem Rückstand von sechs Zählern starteten die Hinterländer in den Rückkampf. Der TVU nahm sich viel vor, wurde allerdings nicht belohnt. Nach einer durchs Band unglücklichen Begegnung wurde man mit 27:11 Punkten in die Schranken gewiesen.

Auf einigen Positionen änderte man für den Rückkampf das Team. Einige Ringer traten eine Gewichtsklasse tiefer an. Leider wollte an diesem Abend nichts zusammen passen. Im Leichtgewicht startete Lukas Zimmermann gegen Abd al Sada gut. Er kontrollierte den Kampf und ging in Führung. Ein Hüftwurf des Brunners brachte ihn in der Folge aus dem Konzept. Den Sieg suchend wurde er zu ungestüm und unterlag am Ende deutlich mit 16:4 Zählern. Dominik Roth bekam es erneut mit Martin Steiner zu tun. Der starke Innerschweizer wurde seine Favoritenrolle gerecht und siegte durch Technische Überlegenheit. Allerdings erkämpfte sich Roth einmal mehr einen Zähler. Bis 61 kg folgte ein wegweisender Kampf. Silvan Zwyer kämpfe gewohnt spektakulär. Mit längerer Kampfdauer dominierte er nach Belieben. Mehrmals war er nahe am Schultersieg. Zugesprochen wurde ihm dieser nicht. Der 3:1 Punktesieg fühlte sich wie eine Niederlage an. Nun kam das Team etwas ins Hadern. Der Finaleinzug rückte langsam aber sicher in weite Ferne, die Überraschungen blieben aus. Chregu Lanz fand gegen Florian Betschart nicht wunschgemäss in den Kampf und musste sich mit 0:3 Mannschaftspunkten geschlagen geben. Bis 65 kg musste Raphael Schärli erstmals in der laufenden Saison im Grecostil ran. Die Umstellung gelang ihm nicht wie gewünscht, die 1:3 Niederlage gegen Thomas von Euw war die Folge. Nach nur einem Sieg stand der TVU bereits zur Pause mit dem Rücken zur Wand. 15:7 lautete die klare Pausenführung für Brunnen.

Rabenschwarze Halbzeit zwei

In der zweiten Hälfte ging es im gleichen Stil weiter. Klaus Bernet fand gegen Sämi Fuchs nicht die richtigen Mittel. Der Brunner wuchs über sich hinaus und siegte diskussionslos mit 14:7 Punkten. Remo Fallegger lag bis 70 kg sicher in Führung. Mit dem Schlusspfiff erwischte ihn Fabian Epp im falschen Moment und siege beim 8:8 dank der höheren Einzelwertung. Der Nachwuchsinternationale Damian von Euw kam nach Abwesenheit im Hinkampf zurück ins Team. Er zeigte gegen Michael Bernet, welches Potential in ihm steckt und siegte mit 3:1 Punkten. Bis 74 kg Greco bekam es Nino Bernet mit Christian Zemp zu tun. Die physische Unterlegenheit von Bernet war klar spürbar. Er wehrte sich nach Kräften, konnte die Niederlage durch Technische Überlegenheit allerdings nicht abwenden. Zum Abschluss gab es die Neuauflage des Duells zwischen Fige Minder und Alexander Büeler. Minder zog die Lehren aus dem Hinkampf, zeigte eine Steigerung und siegte erneut mit 2:1 Mannschaftspunkten.

Bronzekampf in Fischbach

Am Ende wurde es eine Klatsche. Zwei Einzelsiege und eine 27:11 Niederlage. Die Ringerriege Brunnen zieht verdient in den Final ein. Allerdings entspricht die Gesamtscore von 49:27 nicht ganz den Kräfteverhältnissen. Die Begegnung muss nun sofort vergessen werden. Der Fokus richtet sich auf die beiden Bronzekämpfe gegen den SC Martigny. In der aktuellen Saison gab es für den TVU gegen Martigny noch nichts Zählbares zu holen. Allerdings konnte man bisher nie in Bestbesetzung antreten. Es sind sicherlich zwei knappe und heisse Begegnungen zu erwarten. Bronze ist nun ganz klar das Ziel für Ufhusen. Dafür werden wohl zwei nahezu perfekte Kämpfe nötig sein. Achtung; der Hinkampf am kommenden Wochenende findet voraussichtlich am Samstag um 20:15 Uhr in der Mehrzweckhalle in 6145 Fischbach LU statt. Die Halle in Ufhusen ist anderweitig besetzt. Weitere Details werden im Verlauf der Woche in den Medien und auf der Homepage des TV Ufhusen bekannt gegeben.

Bericht: Christian Hügi

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Telegramm:

Brunnen – Ufhusen 27:11 (Pause 15:7), Kampfrichter: Albin Motzer, RC Oberriet-Grabs

57 G: Morteda Abd al Sada – Lukas Zimmermann 16:4 / 3:1

61 F: Sergio Gamma – Silvan Zwyer 13:26 / 1:3

65 G: Thomas von Euw – Raphael Schärli 9:4 / 3:1

70 F: Fabian Epp – Remo Fallegger 8:8 / 2:1

74 G: Christian Zemp – Nino Bernet 16:0 / 4:0

74 F: Daniel Minder – Alexander Büeler 1:5 / 1:2

80 G: Damian von Euw – Michael Bernet 9:4 / 3:1

86 F: Sämi Fuchs – Klaus Bernet 14:7 / 3:1

97 G: Florian Betschart – Christian Lanz 8:0 / 3:0

130F: Martin Steiner – Dominik Roth 20:4 / 4:1

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