Nichts zu holen in Weinfelden

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HUTTER Challenge League / Ostgruppe / dritte Runde / Weinfelden – Ufhusen

Eingebettet in die WEGA (Thurgauer Messe), fand die Begegnung in der HUTTER Challenge League zwischen der RRTV Weinfelden und dem TV Ufhusen statt. Mit dem Überraschungssieg gegen Brunnen haben die Thurgauer ihre Stärke angedeutet. Für die Hinterländer gab es erneut keine Punkte.

Der TV Ufhusen hält am eingeschlagenen Weg fest. Erneut hat man ein junges Team ins Rennen geschickt. Auch wenn die Einzelerfolge bisher noch grossmehrheitlich ausblieben, sind erfreuliche Fortschritte zu sehen. In den Trainings wird man weiterhin hart an den Details arbeiten, damit früher oder später etwas Zählbares dabei herauskommt.

Weinfelden machte es dem TVU am Samstag mit einer ganz starken Mannschaft äusserst schwierig. Grosser Publikumsaufmarsch und die WEGA als Grossanlass motivierten die Thurgauer zusätzlich.

Marco Stöckli bekam es bei seinem zweiten Einsatz mit dem starken Silvan Mühlethaler zu tun. Der ebenfalls junge Mühlethaler ist amtierender Vize-Schweizermeister bei den Junioren. Stöckli startete sehr gut und konnte mit zwei Punkten in Führung gehen. Sein Widersacher verstand den Weckruf und drehte bis zum Sieg durch Technische Überlegenheit auf. Klaus Bernet startete denkbar schlecht in seinen ersten Saisonkampf. Nach einer missglückten Aktion lag er mit 0:4 Punkten in Rücklage. In der Folge fand er besser in den Kampf und siegte durch Technische Überlegenheit. Bis 61 kg duellierten sich Thomas Wild und Lukas Zimmermann. Im Standkampf bot Zimmermann Routinier Wild Paroli und kam gar zu zwei Wertungspunkten. Im Bodenkampf dominierte Wild nach Belieben und siegte ebenfalls durch Technische Überlegenheit.

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Simon Marti kämpft verbissen gegen seinen Gegner. (Foto: Angela Bernet)

Ein persönliches Highlight erlebte Florian Lustenberger. Gegen Hendrik Hofmann kam er zu seinem aller ersten Sieg in der Mannschaft. Er konterte die Angriffe seines Gegners erfolgreich und kam zu einem klaren Punktesieg. Für einmal ohne Punkte blieb Raphael Schärli. Mit Urs Wild stand ihm ein langjähriger Internationaler von Swiss Wrestling gegenüber. Noch heute verstärkt Wild die RS Kriessern in entscheidenden Kämpfen. Physisch und Technisch war die Überlegenheit des Routiniers noch zu gross. Wild sicherte sich die 4:0 Mannschaftspunkte für Weinfelden. Zur Pause war bei der 13:9 Führung für Weinfelden noch alles offen.

Wenig Zählbares in Hälfte zwei

Die zweite Halbzeit gehörte dann ganz den Thurgauern. Einzig Michael Bernet kam gegen Milos Csuvara zu einem ungefährdeten Punktesieg. In den nächsten Begegnungen mussten Nino Bernet und Simon Marti jeweils eine Niederlage mit der Maximalpunktezahl hinnehmen. In beiden Kämpfen wehrten sich die Ufhuser nach Kräften, konnten aber keinen erfolgreichen Angriff landen. In den beiden Begegnungen bis 74 kg gingen ebenfalls die Athleten des Heimteams als Sieger von der Matte. Remo Fallegger bekam es mit Trainingskollege Roger Junker zu tun. Der Ostschweizer zog einen ganz starken Tag ein und dominierte die Begegnung. Wenigstens konnte Fallegger die Niederlage durch Technische Überlegenheit beim 14:0 ganz knapp abwenden. Aron Meier kannte bei seiner Begegnung nur den Vorwärtsgang. Er powerte während sechs Minuten und holte sich Punkt für Punkt. Einmal gelang Florian Bernet eine Konteraktion, welche ihm vier Mannschaftspunkte einbrachte. Mit 4:1 Siegte Meier in dieser Begegnung.

In der Endabrechnung stand Ufhusen mit 13:29 wieder als klarer Verlierer da. Nun gilt es weiter hart zu Arbeiten und aus den Fehlern zu lernen. Zum Abschluss der Serie an Auswärtsbegegnungen steht am kommenden Samstag der Kampf in Oberriet an. Danach kann man wieder  zu Hause antreten.

Bericht: Christian Hügi

Telegramm:

Weinfelden – Ufhusen 29:13 (Pause 13:9), Kampfrichterin: Cornelia Bürli, RC Willisau

57 F: Silvan Mühlethaler – Marco Stöckli 18:2, / 4:1

61 G: Thomas Wild – Lukas Zimmermann 20:2 / 4:1

65 F: Urs Wild – Raphael Schärli 16:0 / 4:0

70 G: Yves Müllhaupt – Nino Bernet 16:0 / 4:0

74 F: Roger Junker – Remo Fallegger 14:0 / 3:0

74 G: Aron Meier – Florian Bernet 20:4 / 4:1

80 F: Jeremy Vollenweider – Simon Marti 16:0 / 4:0

86 G: Milos Csuvara – Michael Bernet – 1:6 / 1:3

97 F: Hendrik Hofmann – Florian Lustenberger 0:12 / 0:3

130 G: Niklas Blaser – Klaus Bernet 4:20 / 1:4

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