Ufhusen erkämpft sich den vorzeitigen Ligaerhalt

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HUTTER Challenge League / Playout-Halbfinal / Domdidier – Ufhusen

Die Athleten des TV Ufhusen konnten im entscheidenden Rückkampf gegen Domdidier nahtlos an die starke Leistung aus dem ersten Vergleich anknüpfen. Besonders in der zweiten Hälfte kämpfen sich die Ufhuser in einen Rausch. Mit 27:10 viel der Sieg dann etwas gar hoch aus.

Beide Teams änderten ihre Aufstellungen im Vergleich zum Hinkampf kaum. Auf der Seite von Domdidier war einzig der Einsatz der Aargauer Verstärkung Manuel Rütter eine auffallende Verstärkung. Der TVU passte die Aufstellung lediglich den geänderten Stilarten an. Die Verantwortlichen des TV Ufhusen wollten nicht taktieren. Man konzentrierte sich nicht auf das Erreichen des Minimums, sondern wollte in Domdidier nochmals gewinnen. Begleitet wurden die Athleten von über 50 Fans. Die Stimmung in der Halle war einmalig.

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Bild: Nino Bernet (blau) zeigte gegen Denis Ismajili eine kämpferische Leistung. (Foto: Luzia Lötscher)

Sportlich startete der Abend vergleichbar mit der Begegnung in Ufhusen. Lukas Zimmermann startete für die Hinterländer vielversprechend in den Kampf. Beim 3:0 Sieg gegen Flurin Meier war er nie ernsthaft in Gefahr. Im Schwergewicht traf Klaus Bernet auf den starken Manuel Rütter. Bernet drängte dem jungen Freiämter seinen Kampfstil auf und kam zu einem knappen Punktesieg. Bis 61 kg traf der junge Marco Stöckli auf Altmeister Roland Ruch. Der Westschweizer legte stark vor und ging mit 13:0 in Führung. Der Ufhuser nutze die letzte Chance um die Höchstniederlage abzuwenden und kam zu vier vielumjubelten Punkten. Anschliessend machte Ruch die letzten Punkte zum 4:1 Mannschaftssieg. Kein Probleme hatte Felix Scherrer mit Jon Jordan. Der Willisauer in Diensten der Ufhuser wartete seine Chance im Bodenkampf ab und punktete sein Gegenüber mit einigen Durchdrehern aus. Ohne Sieg aber wieder mit einem ganz Starken Auftritt präsentierte sich Nino Bernet. Gegen Denis Ismajili kämpfte der Ufhuser aufopferungsvoll. Trotz einigen Aktionen blieb ihm der Punktgewinn lange verwehrt. Wenige Sekunden vor Schluss und mit der letzten Kraft erkämpfte er sich den wichtigen Mannschaftszähler.

Zur Pause lagen die Ufhuser mit 11:8 Punkten in Führung. Ein Grossteil der Arbeit war bereits getan. Vier Zähler fehlten noch, um den Ligaerhalt vorzeitig zu sichern. Diese Aufgabe übernahm dann Remo Fallegger bereits im ersten Kampf nach der Unterbrechung. Er fand sich gegen Adrien Richli etwas besser zurecht als im Hinkampf. Mit seinen Durchdrehern punktete er Richli nach kurzer Kampfdauer am Boden aus. Bereits nach sechs Kämpfen stand also fest, dass Ufhusen in der HUTTER Challenge League verbleiben wird. Mit dieser Sicherheit im Rücken und der damit verbundenen Unbeschwertheit, folgte das Schlussfeuerwerk. Raphael Schärli zeigte gegen den starken Florian Nydegger eine tolle Begegnung. Er musste seinem Gegner nur ganz wenig zugestehen und erkämpfte sich eine 0:2 Niederlage für sein Team. Nur ganz wenig fehlte zum Punktgewinn. Das Maximum holten sich die Hinteländer aus den letzten drei Begegnungen. Trainer Michael Bernet machte es Scherrer und Falleger gleich. Auch er holte alle seine Punkte zum Überlegenheitssieg am Boden. Florian Bernet zeigte gegen Thibaut Lambert nochmals eine Steigerung. Mit wunderschönen Würfen punktete er seinen ebenfalls Jungen Gegner aus. Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Zu einem selten gesehenen Schultersieg kampf Silvan Zwyer gegen Reto Nydegger. Aus einer unmöglichen Ausgangslage setzte Zwyer zum Brienzer an. Als sich Nydegger auf den Schultern wieder fand, entschied der Kampfrichter bereits auf Schultersieg.

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Bild: Das Team nach dem erfolgreichen Fight in Domdidier. (Foto: Luzia Lötscher)

Mit 27:10 Punkten fiel also auch der Rückkampf sehr klar zu Gunsten von Ufhusen aus. Mit der Gesamtcore von 50:23 Punkten geht Ufhusen als Sieger aus den Vergleichen mit Domdidier hervor. Ufhusen erkämpft sich somit verdient den vorzeitigen Ligaerhalt. Allerdings muss man sagen, dass Domdidier in den zwei Begegnungen ziemlich unter dem Wert geschlagen wurde. Der Hinterländern gelang an den beiden Abenden einfach alles, den Westschweizern ziemlich wenig.

Ufhusen kämpft nun gegen den RC Oberriet-Grabs um den fünften und sechsten Platz in der HUTTER Challenge League. Die Erleichterung bei allen Beteiligten ist ziemlich gross. Nun kann man die beiden letzten Begegnungen etwas beruhigter aber nicht weniger konzentriert angehen. Der Hinkampf dieser Klassierungsserie findet am kommenden Samstag in der Ostschweiz statt.

Bericht: Christian Hügi

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