Der TVU dominiert in Domdidier

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WINFORCE Challenge League / Westgruppe / Runde 2 / Domdidier – Ufhusen

Der erste Sieg für die Athleten des TV Ufhusen ist Tatsache. In der Westschweiz liess man gegen Domdidier, dem Überraschungsteam der ersten Runde, nichts Anbrennen und siegte deutlich mit 21:14 Punkten. Trotzdem ist nicht alles Gold, was glenzt.

Der CO Domdidier präsentierte sich im Vergleich zum Auftaktsieg auf einigen Positionen verändert. So fehlte z.B. Teamleader Manuel Jakob überraschend auf der Mannschaftsliste. Dafür kam Altmeister Roli Ruch zu seinem ersten Saisonkampf. Auch die Hinterländer traten verändert an. Man zog die Möglichkeit diverser Verstärkungen der RCW Lions. Dies zahlte sich dann auch aus.

Den Anfang machten für einmal die Athleten bis 74 kg Greco., da die Verstärkung der Westschweizer, Raphael Strebel, sofort nach dem Kampf abreisen musste. Mirco Studer, eine Verstärkung der RCW Lions, wirkte in seinem ersten Kampf für den TVU sehr ruhig und abgeklärt. Er sicherte sich die ersten drei Wertungspunkte für Ufhusen. Wie bereits im ersten Saisonkampf trat Lukas Zimmermann bis 57 kg konzentriert auf und kontrollierte das Geschehen auf der Matte. Leider reichte es erneut nicht zum Sieg ohne Punktverlust. Wie ihm erging es nahezu dem ganzen Team. Dies ist etwas, dass unbedingt verbessert werden muss! Im Schwergewicht kam es zum Duell zweier Lehringer. Felix Scherrer (RCW Lions) und Adrian Wetzstein (RS Freiamt) lieferten sich einen ausgeglichenen Kampf. Scherrer setzte sich am Ende mit 2:1 Mannschaftspunkten durch. Nach gut einjähriger Verletzungspause gab Mathias Schwegler sein Comeback auf der Wettkampfmatte. Roland Ruch erwischte den Ufhuser mehrmals in seinem Spezialgriff und punktete so abermals. Schwegler kämpfte sich zurück, ging in Führung und konnte den Kampf ganz knapp für sich entscheiden. Zu einem offenen Schlagabtausch kam es zwischen Klaus Bernet und Vincent Roch. Die wenigen Zuschauer in der Halle bekamen dabei 36! Wertungspunkte zu sehen. Bernet selber bezeichnete seinen Kampf als ein Auf und Ab. Zum Start ging Bernet klar in Führung, musste dann aber die ein oder andere brenzlige Situation überstehen. In der Endabrechnung setzte sich der Ufhuser dann doch klar mit 24:12 Punkten durch. Nach fünf kämpfen führte Ufhusen klar mit 13:5 Punkten.

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Mathias Schwegler (blau) war bei seinem Comeback einer der acht siegreichen Ufhuser. // Foto: Luzia Lötscher

Nach der Pause folgten zwei klare Siege für die Hinterländer. Michael Bernet gegen Manuel Stierli und Raphael Schärli gegen Gilles Michaud siegten mit 3:0 bzw. 3:1 Punkten. Somit war die Begegnung bereits entschieden. Nino Bernet kam gegen Xavier Eggertswyler zu seinem ersten Saisonkampf. Er hielt gegen den unbequemen und kompakt auftretenden Eggertswyler gut mit. Der Punktgewinn blieb ihm bei der 0:6 Niederlage aber verwehrt. Einen unglücklichen Abend erlebt der 17 jährige Simon Marti gegen Thibaut Lambert. Der Westschweizer-Grecospezialist zwängte dem Hinterländer seinen Stiel auf. Marti konnte darauf nicht reagieren. Zweimal konnte er die Schulterniederlage nach einem Hüfter abwenden, beim dritten Mal kam Lambert zum Vollerfolg. In der abschliessenden Begegnung lieferten sich Remo Fallegger und Denis Ismajili einen tollen Kampf. Die Athleten kämpfen um jeden Punkt. Es kam zu spannenden und aufreibenden Situationen am Boden. In der Endabrechnung setzte sich Fallegger mit 5:1 Wertungspunkten durch.

21:14 lautete das klare Verdickt am Ende des Kampfes. Der TVU hat den geforderten Sieg geholt. Trotzdem muss einiges besser werden. Ufhusen gewinnt acht der zehn Begegnungen. Der Punkteunterschied beträgt aber trotzdem „nur“ sieben Zähler!  „Wenn du bei acht Siegen trotzdem sieben Mannschaftspunkte abgibst, dann darf man nicht nur zufrieden sein.“ So zog Trainer Michael Bernet nach dem Kampf Bilanz. Am kommenden Samstag steht die wegweisende Heimbegegnung gegen die RS Sense an. Gut möglich, dass diese beiden Teams sich am Ende um den zweiten Tabellenrang streiten. Der Sieger aus dieser Begegnung kann sich also in eine gute Ausgangslage bringen.

Bericht: Christian Hügi

Telegramm:

Domdidier – Ufhusen 14:21 (Pause 5:13), Kampfrichter: Beat Schuler, RR Schattdorf

57 F: Nathan Morier – Lukas Zimmermann 4:11 / 1:3

61 G: Roland Ruch – Mathias Schwegler 12:14 / 1:2

65 F: Gilles Michaud – Raphael Schärli 1:11 / 1:3

70 G: Xavier Eggertswyler – Nino Bernet 6:0 / 3:0

74 F: Denis Ismajili – Remo Fallegger 1:5 / 1:2

74 G: Raphael Strebel – Mirco Studer 1:6 / 1:3

80 F: Thibaut Lambert – Simon Marti 16:2, Schultersieg / 4:0

86 G: Manuel Stierli – Michael Bernet 0:12 / 0:3

97 F: Vincent Roch – Klaus Bernet 12:24 / 1:3

130 G: Adrian Wetzstein – Felix Scherrer 1:4 / 1:2

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