Knappe Niederlage zum Abschluss der Gruppenphase

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WINFORCE Challenge League / Westgruppe / 6. Runde / RS Sense – TV Ufhusen

Die Verantwortlichen des TVU sendeten eine äusserst junge Truppe nach Schmitten. Dem gegenüber stand eine RS Sense, welche bezüglich Aufstellung nahezu aus dem Vollen schöpfen konnte. Die Westschweizer siegten nach sechs gewonnen Kämpfen mit 23:18 Punkten.

In der Rangliste waren die Plätze vor dieser Begegnung bereits vergeben. Der TVU stand bereits als Halbfinalteilnehmer statt, die RSS muss auf Tabellenrang drei liegend den Gang in die Abstiegsplätze antreten. Trotzdem bekamen die zahlreichen Zuschauer nochmals einen spannenden Kampf, mit vielen Wertungen und hohen Siegen zu sehen. Die Startbegegnung startete gleich furios. Der Einheimische Jan Faller und Marco Stöckli lieferten sich einen Kampf auf Augenhöhe. Je länger der Kampf dauerte, deso mehr behinderte Stöckli eine ältere Verletzung. Schlussendlich Punktete Faller den Hinterländer aus. Der Ufhuser erkämpfte sich bei der 10:27 Niederlage aber einige Wertungspunkte. Im Schwergewicht kam Patrick Bösch zu seinem ersten Sieg für den TV Ufhusen. Nach diversen Aktionen schulterte er Nicolas Sturny nach einem schönen Hüfter und holte für sein Team die Maximalwertung. Der 14 jährige Nicola Alt musste Routinier Pascal Jungo mit 16:0 klar den Vortritt lassen. Einen Überlegenheitssieg erkämpfte sich Michael Bernet gegen Thomas Jehle. Dario Steinmann musste gegen Esteban Tscharner antreten. Steinmann kämpfte sehr gut mit und konnte die Partie ausgeglichen gestalten. Im weiteren Kampfverlauf misslang Steinmann ein Konterversuch, welchen der kräftige Tscharner zum Schultersieg ausnutzen konnte.  Zur Hälfte führte das Heimteam mit 12:9 Punkten. Der zweite Umgang versprach weiterhin Spannung.

Mit Benno Jungo bekam es Simon Marti mit einem echten Kaliber zu tun. Er wehrte sich nach Kräften, konnte den Überlegenheitssieg von Jungo aber nicht verhindern. Zu seinem Debut im Team des TVU kam der 14 jährige Remo Kneubühler. Zu einem Mannschaftszähler reichte es noch nicht. Stefen Weber war dem jungen Hinterländer physisch und technisch noch zu überlegen. Viele Wertungen hatte Kampfrichter Ady Zurfluh in der Begegnung bis 80 kg zu verteilen. Kevin Perler und Bruno Achermann lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Achermann behielt dabei mit 21:6 Punkten ganz klar die Oberhand und holte sich 4:1 Zähler für Ufhusen. Weitere vier Mannschaftspunkte erkämpfte sich Remo Fallegger. Im für ihn ungewohnten Greco marschierte er während nahezu sechs Minuten nur vorwärts und holte sich so Punkt für Punkt zum Überlegenheitssieg. Ganz spannend war dann die Abschlussbegegnung zwischen David Schneuwly und Raphael Schärli. Der junge Ufhuser trat zum ersten mal 74 kg an. Mit seiner Technik wusste er zu überzeugten und musste sich mit 3:6 Punkten nur ganz knapp geschlagen geben.

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Bruno Achermann (blau) erkämpfte sich einen der vier Siege für den TVU. // Bild: Luzia Lötscher

Zum Schluss siegte Sense verdientermassen mit 23:18 Punkten. Sense gewann die Mehrzahl der Kämpfe und kam zu vielen Überlegenheitssiegen. Trotzdem kann die Niederlage als kleiner Achtungserfolg für den TVU gewertet werden. Viele sehr junge Athleten standen im Einsatz und einige Athleten traten in Gewichtsklassen an, welche nicht ihren physischen Voraussetzungen entsprechen.

Die RS Sense trifft in der ersten Playout-Begegnung auf den noch sieglosen NRC Thalheim. Der TVU bekommt es am kommenden Samstag im Halbfinal mit einem echten Brocken zu tun. Die RR Brunnen wird nach Ufhusen reisen. Die Innerschweizer marschierten in der extrem starken Ostgruppe durch und sind noch ohne Punktverlust. Man darf sich auf ein wahres Sportfest freuen. Anlässlich der Begegnung findet der traditionelle Spaghetti-Plausch inklusive Sponsoren-Apéro statt. Zudem wird Leichtathletik-Youngster Géraldine Ruckstuhl den Anlass aus Gast beehren.

Bericht: Christian Hügi

RS Sense – TV Ufhusen 23:18 (Pause: 12:9), Kampfrichter: Ady Zurfluh, RS Freiamt

57 kg G: Jan Faller – Marco Stöckli 27:10 / 4:1

61 kg F: Pascal Jungo – Nicola Alt 16:0 4:0

65 kg G: Esteban Tscharner – Dario Steinmann 5:0, Schultersieg / 4:0

70 kg F: Stefan Weber – Remo Kneubühler 18:0 / 4:0

74 kg G: Alex Schneuwly – Remo Fallegger 0:15 / 0:4

74 kg F: David Schneuwly – Raphael Schärli 6:3 / 2:1

80 kg G: Kevin Perler – Bruno Achermann 6:21 / 1:4

86 kg F: Benno Jungo – Simon Marti 16:0 / 4:0

97 kg G: Thomas Jehle – Michael Bernet 0:15 / 0:4

130 kg F: Nicolas Sturny – Patrick Bösch 6:16, Schulterniederlage / 0:4

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